DIE URSACHE FÜR ERMORDUNG VON 350 MILLIONEN LEUTE IN EUROPA IST DARWINISMUS — DIE RELIGION DES SATAN

Die Regenwälder

Bei den meisten Menschen löst die Erwähnung des tropischen Regenwalds spontane Vorstellungen von bunten Schmetterlingen, ungewöhnlich aussehenden Insekten und großen Bäumen aus, die dicht mit breiten Blättern bewachsen sind. Regenwälder finden sich in den äquatornahen Regionen und bestehen aus sehr hohen, immergrünen, dicht bewachsenen Bäumen. Eine der wichtigsten Eigenschaft dieser Wälder ist die außergewöhnliche Anzahl an Pflanzen und Tieren, die sie beherbergen. Mit seinen Millionen von Quadratmetern Fläche bietet ein Regenwald Lebensraum für eine große Anzahl verschiedener Arten.
Als die ersten europäischen Forscher vor etwa 250 Jahren in die Regenwälder Südamerikas vordrangen, begegneten sie einer Artenvielfalt, über die sie sehr erstaunt waren. Jede neu durchgeführte Studie enthüllte aufs Neue die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere.
Ein Regenwald im Tropengürtel unterscheidet sich erheblich von anderen Wäldern. Unter den bis zu 50 Meter hohen Urwaldriesen befinden sich mittelgroße Bäume, wie Palmen, Zedern und Mahagoni- und Feigenbäume. Die Stämme und Zweige dieser Bäume sind überwachsen mit leuchtenden Orchideen, Kakteen, Farnen und Moosen. Die unterste Schicht des Regenwaldes ist die Bodenschicht, sie beherbergt eine große Anzahl verschiedener Insekten, Bakterien und Pilzarten und ist von der Krautschicht, einer Schicht aus Bodendeckern und Farnen, überzogen. Kurz gesagt ist die beeindruckendste Eigenschaft eines Regenwaldes seine Artenvielfalt, die uns immer wieder in Erstaunen versetzt.


Die Ausdehnung der Regenwälder beträgt nur etwa 7% der Landfläche, und doch beherbergen diese Wälder 50% der auf dem Land lebenden und gedeihenden Tier- und Pflanzenarten. Forscher sagen aber auch, dass sich diese Zahl mit fortschreitenden Erkenntnissen über die Biodiversität ändern könne. Thomas Lovejoy, ein bekannter Forscher am Smithsonian Institut trifft dazu folgende Aussage: "Das Bemerkenswerte daran ist, dass je mehr Wissenschaftler den tropischen Regenwald auf unterschiedliche Weise erforschen, wie es Terry Erwin getan hat, um so größer scheint dessen Artenvielfalt zu sein."41
So gibt die Artenvielfalt der Regenwälder Anlass zur Spekulation. Ein Hektar (10 000 Quadratmeter) tropischen Regenwalds kann mehr als 600 verschiedene Baumarten beheimaten.42 In einer Region des Amazonasbeckens können an einem Tag 440 Schmetterlingsarten gesammelt werden
43 Dreiundvierzig verschiedene Ameisenarten44 und 650 Arten von Insekten finden sich an einem einzigen Baum.45 In dem gleichen Gebiet kann man auf einem Quadratkilometer Waldfläche hunderten von verschiedenen Vogelarten begegnen. Beispielsweise finden sich an zehn der in Borneo beheimateten Baumarten, mehr als 2 800 verschiedene Gliederfüßer.46 Die geschätzte Gesamtzahl der in den tropischen Regenwäldern lebenden Insekten geht in die Millionen.47
Diese Zahlen beziehen sich nicht auf die Gesamtzahl lebender Organismen in einem bestimmten Lebensraum, sondern ausschließlich auf die Anzahl der Arten. Erstaunlich ist auch, dass in tropischen Regenwäldern laut Experten, Millionen oder sogar mehrere zehn Millionen Lebewesen in völliger Harmonie und in Symbiose zusammenleben.
Der Boden der Regenwälder wird im Allgemeinen als sehr fruchtbar erachtet. Seit Kurzem weiß man jedoch, dass das nicht richtig ist. Der Boden ist verglichen mit dem anderer Wälder arm an Nährstoffen.48 Aber wie konnte eine solche Vielfalt an Pflanzen auf einem nährstoffarmen Boden entstehen? Die Antwort auf diese Frage wird bei der Betrachtung des perfekten Ökosystems Regenwald deutlich.
Die Artenvielfalt in tropischen Regenwäldern ist als Ganzes geschaffen, und basiert auf sehr empfindlichen und sich gegenseitig ergänzenden Gleichgewichten. Betrachten wir zum Beispiel die Mikroorganismen und die winzigen Insekten und Pilze, die den Waldboden besiedeln. Verglichen mit den Bäumen und anderen Lebewesen, sind sie sehr klein, doch sie sind für die Säuberung des Waldes und für die Erhaltung der Fruchtbarkeit des Bodens zuständig. Sie zersetzen tote Tiere und von den Bäumen gefallene Blätter und Äste und führen diese wieder in den Kreislauf des Ökosystems zurück. Auf diese Weise geht nichts verloren. Professor Wilson beschreibt die Bedeutung dieses Mechanismus:
Die Blattschneider und andere Ameisenarten verarbeiten zusammen mit Bakterien, Pilzen, Termiten und Milben das meiste der abgestorbenen Vegetation und führen den Pflanzen die Nährstoffe auf diese Weise wieder zu, um den Wald am Leben zu erhalten.49
Wir wissen noch nicht, wie viele Millionen Arten im tropischen Regenwald leben, aber wir wissen, dass jede Spezies eine ganz bestimmte Aufgabe und Bedeutung in diesem Ökosystem übernimmt. Außerdem wissen wir, dass diese Spezies in Harmonie miteinander leben. Davon handelt auch ein Beitrag über den Regenwald im Amazonasgebiet in der türkischen Fachzeitschrift Bilim ve Teknik (Wissenschaft und Technik):
Der Fortbestand der Arten innerhalb dieses komplexen Ökosystems in Amazonasbecken basiert auf ihrer engen Abhängigkeit voneinander. Jede Spezies, ob Pflanze oder Tier, trägt seinen Teil zu diesem aus Millionen Teilen bestehenden System bei. Bäume und an den Bäumen wachsende Epiphyten, sowie Pilze, Affen, Vampirfledermäuse, Papageien, Krokodile, Piranhas, Wasserlilien und mit bloßem Auge nicht sichtbare Mikroorganismen, sie alle tragen auf unterschiedliche Weise zum Gleichgewicht innerhalb des gigantischen Ökosystems bei, in dem sie leben. Dieses Gleichgewicht ist sehr empfindlich. Der Regenwald existiert zusammen mit allen diesen Arten als eine Einheit. Das Verschwinden einer einzelnen Spezies würde dieses Gleichgewicht empfindlich stören.50
Tatsächlich ist die Harmonie und gegenseitige Abhängigkeit unter den Arten im Regenwald so groß, dass die eine Art nicht ohne die andere überleben kann. Etwa 90% der Bäume im Regenwald benötigen Tiere, um ihre Samen zu verteilen51,während sich Insektenlarven, Raupen, Vögel und andere Tiere von diesen Samen ernähren. Zum Beispiel sind der Feigenbaum und die Feigenfliege so stark voneinander abhängig, dass die eine Art nicht ohne die andere überleben könnte. Ohne die Feigenfliege findet keine Befruchtung der Bäume statt, und ohne den Feigenbaum wäre die Feigenfliege ihres natürlichen Lebensraumes beraubt. In den tropischen Gegenden gibt es verschieden Arten von Feigenfliegen, eine für jede der mehr als 900 Feigenbaumarten!52
Die besonderen Strukturen des Körpers und der Mundwerkzeuge der Feigenfliege und der Aufbau der Feigenblüte und ihrer Reproduktionsorgane sind ebenso perfekt aufeinander abgestimmt, wie die Schwarmzeit des Insekts und die Zeit in der die Blüten der Feigenbäume offen stehen. Den Befürwortern des Darwinismus ist es immer schon schwer gefallen, Erklärungen für diese völlige Abhängigkeit zwischen den Arten zu finden. Für dieses Phänomen gibt es nur eine Erklärung: Die Harmonie zwischen Pflanzen und Tieren ist ein Wunder der Schöpfung. Es ist ausgeschlossen, dass sich dieses komplexe System durch kleine zufällige Veränderungen und Mechanismen der Evolution gebildet hat.
Nehmen wir als Beispiel die perfekte Abstimmung zwischen dem Falter Xanthopan Morganii und der Madagaskarorchidee. Um Nektar zu sammeln, steckt der Falter seinen Saugrüssel, der zwischen 30 und 35 cm lang ist, tief in die trichterförmige Blüte der Orchidee, wobei die Pflanze bestäubt wird.53 Um das Ovarium in dieser Tiefe zu erreichen, benötigt der Falter einen Saugrüssel von genau dieser Länge. Mit anderen Worten, die Eigenschaften der beiden Spezies müssen genau aufeinander abgestimmt sein.

Sprich: "Habt ihr euere Partner, die ihr neben Allah anruft, denn je gesehen? Zeigt mir, was von der Erde sie erschufen oder ob sie einen Anteil an den Himmeln haben?" Haben Wir ihnen denn ein Buch gegeben, so dass sie einen eindeutigen Beweis dafür hätten? Nein, die Frevler machen einander nur trügerische Versprechungen.
(Sure al-Fatir, 40)
Diese Tatsache stellt Evolutionisten vor ein großes Problem, denn es ist unmöglich, dass diesen beiden unterschiedlichen Arten gleichzeitig die identischen evolutionären Veränderungsprozesse widerfahren sind.
Angenommen die Madagaskarorchideen hätten früher flachere Blütenkelche und die Vorfahren des Xanthopan Morganii kürzere Saugrüssel gehabt (Laut der Evolutionstheorie müssen wir von dieser Annahme ausgehen). In diesem Fall hätten sich der Blütenkelch der Orchidee und der Saugrüssel des Falters gleichzeitig weiterentwickelt und vergrößert. Somit hätte sich bei beiden Arten gleichzeitig eine Veränderung durch Mutation ergeben. Natürlich hätten diese Veränderungen den beiden Arten nur Vorteile gebracht (wobei bisher noch nie nutzbringende Mutationen beobachtet werden konnten). Es müsste bei beiden Arten zu einer Auslese der mutierten Exemplare durch sexuelle Selektion gekommen sein. Dieser Prozess natürlicher Selektion müsste sich zufällig und fehlerfrei, während Millionen von Jahren bei beiden Arten fortgesetzt haben.
Das käme einem Schloss und einem Schlüssel gleich, die völlig unabhängig voneinander hergestellt wurden, aber exakt zueinander passen. Dabei leuchtet es doch ein, dass zwei perfekt aneinander angepasste Strukturen Beispiele für eine zeitgleiche Schöpfung sind. Anders gesagt, es ist offensichtlich, dass die Orchidee und der Falter in gegenseitiger Harmonie geschaffen wurden.
Ein weiteres Beispiel für die vollkommene Harmonie unter den tropischen Arten lässt sich in den Mangrovenwäldern entlang des Amazonas und seinen Nebenflüssen beobachten. Zur Regenzeit sind sie die Mangrovenwälder überflutet und während dieser Zeit kommt es zu einem wunderbaren Phänomen. Fische fressen in das Wasser gefallene Früchte und verteilen die Samen verschiedener Baumarten.
Selbstverständlich ist die große Artenvielfalt auch für die Urvölker, die in diesem Gebiet leben, von großer Bedeutung. Aber welche Bedeutung kann die Artenvielfalt der Regenwälder für die Milliarden Menschen haben, die nicht in einer dieser Regionen leben? Wissenschaftler haben diese Frage beantwortet: Die Pflanzen und Tiere dieser tropischen Wälder sind für alle Menschen auf der Erde lebenswichtig. Die Wälder werden als die "Lungen der Erde" bezeichnet, weil sie im Rahmen des Fotosyntheseprozesses riesige Mengen Kohlendioxid aus der Atmosphäre absorbieren und Sauerstoff abgeben. Die Regenwälder sind für den Sauerstoff-Kohlendioxid Kreislauf der Atmosphäre, den Klima- und Wasserkreislauf der Erde und viele andere natürliche Gleichgewichte von größter Bedeutung. Zusätzlich sind sie eine fantastische Quelle für neue Nahrungsmittel, Produkte und Medikamente.
Die wunderbare Artenvielfalt in den Regenwäldern stellt für die Anhänger des Darwinismus ein erhebliches Problem dar. Diese Situation macht es für Evolutionisten unmöglich, eines ihrer Märchen zu erzählen. Tatsächlich müssen sogar evolutionistische Forscher zugeben, dass sie keine Erklärung für die außergewöhnliche Biodiversität in den Regenwäldern haben.54Doch es ist offensichtlich, dass Gott die einzelligen Organismen, Tier- und Pflanzenarten in diesen Wäldern schuf, genau so, wie er alles Leben schuf. Um einen Ausweg aus ihrem Dilemma zu finden, müssen Evolutionisten diese Tatsache akzeptieren.
Um zu begreifen, wie irrational die evolutionistische Sichtweise ist, stellen sie sich eine große Firma vor, die dutzende verschiedener Produkte herstellt – eine ganze Palette verschiedenster technischer Geräte, zum Beispiel Fernsehgeräte und Computer. Können alle diese Geräte spontan und ohne bewussten Erfindergeist entstanden sein, nur durch Zufall? Können diese Geräte, die alle Produkte fortschrittlicher Technologien sind, allmählich durch den Einfluss von Naturphänomenen wie Sonnenlicht, Wind und Blitzen entstanden sein?
Natürlich ist so etwas undenkbar. Sowohl eine Fabrik als auch die Geräte, die darin produziert werden, sind das Ergebnis der Planung und Konstruktion von Ingenieuren und anderen Fachleuten. Betrachten wir nun den Regenwald, den Lebensraum mehrerer zehn Millionen verschiedener Arten, deren Strukturen wesentlich komplizierter sind, als die jedes heutzutage erhältlichen, elektronischen Geräts. Solch eine Umgebung, bestehend aus Lebensformen, die seit Millionen von Jahren in Harmonie und Symbiose leben, kann nicht spontan, in all ihrer Detailliertheit entstanden sein, wie Evolutionisten behaupten. Diese großartige Fähigkeit kann nur Gott zugeschrieben werden, dem Herrn der Welt.
Korallenriffe
Korallenriffe sind allmählich, durch schichtweise Ansammlungen toter Korallen, Algen und Krustentiere entstanden. Sie befinden sich hauptsächlich in tropischen Meeren und können sich über große Gebiete erstrecken. Zusätzlich zu ihrem Reichtum an Farben und Formen, beherbergen Riffe eine große Artenvielfalt, ähnlich wie Regenwälder. Korallenriffe sind der Lebensraum vieler Meeresbewohner, vom Plankton, das so klein ist, dass man es mit bloßem Auge nicht sehen kann, bis hin zu Haien,die eine Länge von bis zu 6 Metern erreichen können.
Zehntausende, völlig verschiedene Arten bewohnen ein Korallenriff: Gepunktete und gestreifte Fische in leuchtenden Farben und mit eindrucksvollen Mustern. Fische die in Schulen leben, bunte Korallen, Krustentiere mit ungewöhnlichem Aussehen und anmutige Meerespflanzen. Schwämme, die es nur an Korallenriffen gibt, Muscheln, Austern, Seeigel, Krabben, Seesterne, Mikroorganismen, wirbellose Tiere …
Mit einer Länge von 2 000 Kilometern bildet Australiens Great Barrier Reef die größte, aus Lebewesen bestehende Struktur der Erde. Es bietet Lebensraum für 2 000 Fischarten, 350 Korallenarten und 400 Arten von Weichtieren.55 Und dabei handelt es sich nur die Arten, die bis heute identifiziert wurden. Jeden Tag werden neue Tierarten und einzellige Organismen entdeckt.
Laut Marjorie Reaka-Kudla, Zoologieprofessorin an der Universität von Maryland, beläuft sich die Zahl der beschrieben Arten an Korallenriffen auf 93 000. Die geschätzte Zahl liegt etwa bei 600 000 - 950 000 Arten.56

Genau wie Regenwälder sind auch Korallenriffe voller Lebewesen, die sich gegenseitig ergänzen und an die Bedürfnisse der anderen angepasst sind. So leben zum Beispiel Korallenpolypen in Symbiose mit einzelligen Algen (Zooxanthellae), die sich im Gewebe der Polypen befinden, und mit Grünalgen an ihren äußeren Flächen. Korallenpolypen nehmen einige der Nährstoffe auf, die von den Algen durch Fotosynthese produziert werden. Die Algen beziehen ihre benötigten Nährstoffe wiederum von den Korallenpolypen. Gleichzeitig bieten die Polypen den Algen einen sicheren Lebensraum.
Korallenriffe findet man im Allgemeinen in Gewässern, die als nährstoffarm eingestuft sind.57 Die Frage, wie die Riffe es schaffen, in solchen Gewässern zu wachsen, beschäftig die Wissenschaft seit Langem.58 Nach den neuesten Erkenntnissen ist ein Grund für den Artenreichtum an den Riffen, dass die Riffbewohner in Harmonie und Symbiose leben. Eine Studie, die in der Ausgabe von 18. Oktober 2001 der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, verdeutlichte die Bedeutung von Schwämmen, Muscheln und Ringwürmern, die in den Hohlräumen der Riffe leben. Die meist sehr kleinen Organismen Filtern das Phytoplankton aus dem Wasser und sondern Stoffe wie Ammoniak und Phosphat ab, die wiederum von den Korallentieren benötigt werden.59 Das heißt, das System aus tausenden kleinen Lebewesen verschiedener Spezies, die in den Hohlräumen des Riffes leben, dient als riesiger Filter.
Dieses Ökosystem aus Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren, ist für uns von Nutzen: Korallen geben das Kalzium, das sie aus dem Wasser aufnehmen in form von Kalziumkarbonat ab. Da ihre Wirkungsweise der eines hochentwickelten Chemielabors gleicht, spielen sie eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Kohlendioxidgleichgewichts in den Ozeanen und in der Atmosphäre. Die Fische, Muscheln und andere lebende Organismen sind eine wichtige Nahrungsquelle für hunderte Millionen von Menschen. Da sich Korallenriffe im Allgemeinen dicht unterhalb der Wasseroberfläche bilden, schützen sie die Küstenlinien vor der Zerstörungen durch große Wellen, verhindern dadurch übermäßige Erosion und verringern die Gefahr von Sturmfluten. In dem Bereich zwischen Küste und Riff ist das Wasser, verglichen mit dem offenen Meer, relativ ruhig und bildet damit einen geeigneten Lebensraum für Fische und Krustentiere.

Des Weiteren wird der Reichtum an genetischem Material, aus der Vielfalt der an Korallenriffen lebenden Arten, zu medizinischen Forschungszwecken und zur Entwicklung neuer Medikamente genutzt. Douglas Chadwick, Biologe und Verfasser von Artikeln für die Fachzeitschrift National Geographic weist darauf hin, wie nützlich Korallenriffe für uns sind:
Durch weitere, für die medizinische Forschung nützliche Erkenntnisse über Organismen, die an Korallenriffen zu finden sind, könnte das Interesse der Menschen für die Bewohner dieses Lebensraums zunehmen. Einige dieser Erkenntnisse haben bereits zur Entwicklung von Präparaten geführt, die gegen Entzündungen, Asthma, Herzleiden, Leukämie, Tumore, bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen und Viren, ja sogar HIV wirksam sind. Studien haben gezeigt, dass chemische Substanzen, welche von Meeresschnecken und bestimmten Schwämmen zum Schutz vor Fischen eingesetzt werden, an Land als Insektizide genutzt werden können. Bei der Untersuchung des Giftes der tropischen Kegelschnecke erwies sich dieses als möglicher Ersatz für das süchtig machende Morphin. Aus der Seepeitsche, einer Korallenart, lässt sich möglicherweise ebenfalls ein Schmerzmittel gewinnen, während das Kalkskelett von Korallen auf seine Einsatzmöglichkeit als Knochenersatz erforscht wird.60
Die verschiedenen Bewohner von Riffen sind mit außergewöhnlichen Systemen und Eigenschaften ausgestattet. Einige Fische und andere Lebewesen verfügen zum Beispiel über mehr Farbrezeptoren als der Mensch und sind deshalb auch in der Lage, Farben besser wahrzunehmen.61 Viele Fische sind bis zu einem gewissen Grad in der Lage ihre Farbe zu ändern, einige Arten sogar ebenso schnell wie ein Chamäleon.62 Die großäugigen Barsche und Soldatenfische können dank ihrer hochsensiblen Augen auch bei Nacht oder in Tiefen, die nicht vom Tageslicht erreicht werden jagen. Pufferfische verteidigen sich selbst, indem sie ihren Magen aufpumpen und ihre Stacheln aufstellen.63 Papageifische tarnen sich bei Nacht, indem sie sich in einen selbst ausgeschiedenen Schleimkokon zurückziehen. Sie ernähren sich von Algen und brechen beim Fressen mit ihrem kräftigen, schnabelartigen Maul Krallenstücke aus dem Riff.64 Putzerfische und Putzergarnelen ernähren sich von den Hautparasiten anderer Fische. Natürlich sind dies nur einige Beispiele für die perfekten Systeme und Symbiosen zwischen den Bewohnern eines Riffes.

Dank ihrer, an die Umgebung angepassten Farben, sind einige an Riffen lebende Fischarten sehr gut getarnt. Andere Arten, wie der Engelfisch und der Schmetterlingsfisch haben sehr auffällige Farben. Da diese von Jägern leicht erkannt werden, würde man erwarten, dass sie bald aussterben. Aber diese Arten überleben trotz ihrer auffallenden Farben, dank ihrer speziellen Verteidigungsmechanismen. Evolutionisten sind nicht in der Lage, diesen Zustand, der exakt den darwinistischen Erwartungen widerspricht, zu erklären.
Ein Evolutionsforscher, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt, ist der Meeresbiologe Justin Marshall von der Universität Queensland. In dem Artikel "Warum sind Rifffische so farbenprächtig?" in der Fachzeitschrift Scientific American, beschreibt Dr. Marshall dieses Rätsel als "ebenso quälend wie schön".65
Tatsächlich handelt es sich dabei keineswegs um ein Rätsel. Hier wiederholt sich lediglich die Geschichte. Wie Darwin selbst beschrieb: "Unbedeutende Einzelheiten mancher Strukturen bereiten mir häufig Kopfzerbrechen. Der Anblick der Schwanzfeder eines Pfaues macht mich krank!"66 Und die gleichen Probleme haben auch seine Nachfolger. Die Artenvielfalt eines Riffes, Tiere mit unvergleichlichen Eigenschaften und die perfekte Harmonie unter den Arten sind ein Albtraum für Darwinisten. Um aus diesem Albtraum zu erwachen, müssen sie lediglich akzeptieren, dass Rifffische, mit ihren fantastischen Farben und ihrem außergewöhnlichen Erscheinungsbild, von Gott geschaffen sind.
Jeder der ein Meerwasseraquarium besitzt, weiß, was für ein schwieriges Hobby es ist, die tropischen Rifffische und Korallen zu versorgen und am Leben zu halten. Hauptgrund dafür ist, dass die in natürlicher Umgebung herrschenden Bedingungen eines funktionierenden Riffes, innerhalb eines Aquariums ständig wiederhergestellt werden müssen. In einem Meerwasseraquarium müssen Salzgehalt, Temperatur, PH-Wert, Sauerstoffgehalt und die chemische Zusammensetzung des Wassers ständig im Gleichgewicht gehalten werden. Solche Korallen und Fische reagieren selbst auf kleinste Veränderungen innerhalb des Aquariums äußerst empfindlich. Werden nicht ständig mithilfe technischer Ausstattung ideale Bedingungen im Aquarium aufrechterhalten, sterben die Organismen.
Da es schon so schwierig ist, ideale Bedingungen in einem Meerwasseraquarium mit nur wenigen Fischarten und Korallen aufrechtzuerhalten, ergeben sich folgende Fragen: Können zehntausende Arten von Riffbewohnern spontan oder durch Zufall entstanden sein? Können ihre fantastischen Farben und beeindruckenden Jagd- und Verteidigungsmechanismen, ihre einzigartigen Körperstrukturen und -systeme, ihre Sinnesorgane und ihre genetische Information das Ergebnis zufälliger Ereignisse sein? Kann dieser Lebensraum – in dem Pflanzen, Tiere, Plankton und Mikroorganismen seit Millionen von Jahren in Harmonie und Ordnung leben – ohne eine überlegene und bewusste Schöpfungskraft entstanden sein?
Diese Vorstellung ist völlig undenkbar. Jedem vernünftig denkenden Menschen ist klar, dass dies absolut unlogisch ist. Mit ihren wunderbaren Eigenschaften sind Riffbewohner ein Beispiel für die Erhabenheit und Pracht ihrer Schöpfung. Sie demonstrieren den unendlichen schöpferischen Geist und die Allwissenheit Gottes, ihres Schöpfers.
Tiefseelebewesen
Sicher sind Ihnen während eines Strandspaziergangs schon einmal Seegras und verschiedene andere angeschwemmte Meerespflanzen aufgefallen. Diese und einige mikroskopisch kleine Planktonarten ernähren sich durch Fotosynthese. Dies stellt den ersten Schritt in der Nahrungskette der Meere dar. Das Sonnenlicht kann jedoch nicht tiefer als 100 Meter unter die Wasseroberfläche vordringen. Die maximale Tiefe in einem der Ozeane beträgt aber 11 000 Meter und dessen mittlere Tiefe etwa 5 000 Meter. Die dort herrschenden Bedingungen wie ständige Dunkelheit, hoher Wasserdruck und Temperaturen zwischen 2 und –4 Grad Celsius machen Fotosynthese unmöglich. Die einzige Nahrungsquelle sind Abfallprodukte und organische Substanzen, die aus geringeren Tiefen herabsinken. Diese Umgebung ist also völlig anders, als die, mit der Menschen vertraut sind. Trotzdem schaffen es verschiedene Fische sowie ungewöhnlich anmutende wirbellose Lebewesen und Mikroorganismen sich diesen unwirtlichen Lebensbedingungen anzupassen und sich in der Tiefe des Ozeans zu entwickeln.
Temperatur, Druck, Nahrungsdichte und Helligkeit hängen von der Wassertiefe ab. Doch finden sich in jeder Tiefe Lebewesen, deren Strukturen und Systeme an ihre Umgebung angepasst sind. In diesen Tiefen leben Fische, Muscheln, Seelilien, Schwämme, Krustentiere, Garnelen, Krebse, Gliederfüßer, Tintenfische, Würmer mit stachligen Körpern, Seesterne, Seeigel, Quallen, Hummer, einzellige Organismen und Lebensformen, deren Namen man nur in Fachbüchern für Biologie findet und die nur in Dokumentarfilmen zu sehen sind. Diese Lebewesen finden sich nur in den Tiefen der Ozeane.
Die bekannten Meeresökologen Frederick Grassle und Nancy Maciolek sagen, dass sich die Zahl der im Meer lebenden Arten auf 10 Millionen belaufen könne,67 In einigen tausend Metern Tiefe, einer Umgebung von der man dachte, dass sie kein Leben beherberge, sei möglicherweise ein erstaunlicher Artenreichtum anzutreffen. Basierend auf seinen Nachforschungen, bemerkt Grassle, Leiter des Institute of Marine and Coastal Sciences (Institut für Meeres- und Küstenforschung) an der Universität Rutgers, zu diesem Thema Folgendes:
"Proben haben gezeigt, dass die Tiefsee den tropischen Regenwäldern in Sachen Artenvielfalt tatsächlich Konkurrenz machen kann. Somit mag der Lebensraum Tiefsee zwar auf den ersten Blick einer Wüste gleichen, in Sachen Artenreichtum, gleicht er jedoch eher einem tropischen Regenwald."68
30 x 30 cm Bodenproben aus 1 500 - 2 500 Meter Tiefe, vor den Küsten New Jerseys und Delawares, die im Rahmen einer Studie entnommen wurden, enthielten 798 Spezies aus 171 Artfamilien und 14 Phyla.69 Bei einer weiteren Studie, durchgeführt vor der Küste Südaustraliens, konnten mehr als 800 Spezies auf 10 Quadratmeter Meeresboden bestimmt werden.70
Doch große Teile der Ozeane sind immer noch unerforscht. Große Flächen des Meeresgrunds sind immer noch nicht kartografiert.71 Aus diesem Grund werden bei jedem neuen Forschungsprojekt einige bisher unbekannte Spezies entdeckt.
Anfang des 21. Jahrhunderts wurde entdeckt, dass in der Schlammschicht des Meeresbodens spezielle Bakterien und Archaebakterien Methan konsumieren und somit eine Aktivität ausführen, die für unser Überleben von entscheidender Bedeutung ist. Diese Mikroorganismen konsumieren im Laufe eines Jahres 300 Millionen Tonnen Methan. Das entspricht etwa der Menge, die durch menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft und die Verbrennung fossiler Brennstoffe, sowie durch natürliche Zersetzungsprozesse auf Mülldeponien entsteht.72 Wie in der Fachzeitschrift Science vom 20. Juli 2001 berichtet, "sieht es deshalb nun so aus, als seien diese Methan fressenden Mikroben – deren Existenz in der Vergangenheit als unmöglich erachtet wurde – von grundlegender Bedeutung für den Kohlenstoffzyklus der Erde".73
Ein wichtiger Punkt ist die fehlerfreie Zusammenarbeit und Ordnung unter diesen Bakterien, die erst durch die hochentwickelten Forschungstechnologien dieses Jahrhunderts entdeckt wurde. Archaebakterien (die über eine Reihe verschiedener struktureller Eigenschaften verfügen) stellen anderen Bakterien den Sauerstoff zur Verfügung, den diese benötigen. Deshalb sind diese Bakterien in der Lage, sich in einer sauerstofffreien Umgebung von Methan zu ernähren.
Diese Lebewesen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, leben tausende von Meter tief in den Ozeanen, in einer sauerstofffreien Schlammschicht und arbeiten pausenlos. Was würde geschehen, wenn diese Einzeller verschwinden würden? Wie wichtig sie sind, ist klar: Wenn diese Mikroorganismen verschwinden, gelangen große Mengen Methan vom Meeresboden in die Atmosphäre. Aufgrund des Treibhauseffektes würde es zu einer globalen Erwärmung kommen. Das klimatische Gleichgewicht auf der Erde würde zerstört und unser Planet würde sich so stark erwärmen, dass er für uns als Lebensraum nicht mehr geeignet wäre.
2001 fand man heraus, dass spezielle Arten von Bakterien unter dem Meeresboden in der Erdkruste leben.74 Der natürliche Lebensraum dieser Organismen befindet sich etwa 300 Meter tief im Meeresboden und tausende von Meter unter der Meeresoberfläche. Nicht weniger erstaunlich sind die Aktivitäten dieser Bakterien. Sie ernähren sich von Gestein und dabei erfüllen auch sie eine Aufgabe, die für alle Lebewesen von Bedeutung ist. Sie tragen damit zum Fluss der Elemente und chemischen Substanzen in den Ozeanen bei.75 Bemerkenswert ist, dass diese Einzeller eine für das Leben auf der Erde wichtige Aufgabe erfüllen, die vom Menschen nicht einmal in Zusammenarbeit aller Labors und Wissenschaftler der Erde übernommen werden könnte.
Weitere, auf dem Meeresboden entdeckte Ökosysteme sind die Bereiche um hydrothermale Spalten.76 Weitere, auf dem Meeresboden entdeckte Ökosysteme sind die Bereiche um hydrothermale Spalten.77 Der weit über einen Meter lange Riesenröhrenwurm, mit seinen leuchtend roten Büscheln, gigantische Austern, Muscheln, Kalmare und wirbellose Tiere in den verschiedensten Erscheinungsformen leben in der Umgebung dieser Quellen. Verständlicherweise hat dies das Interesse von Forschern geweckt. Auf der Suche nach den Nahrungsquellen der Tiere stießen Forscher auf erstaunliche Erkenntnisse.
Der Röhrenwurm unterscheidet sich erheblich von den anderen, uns bekannten Wurmarten. Er hat weder einen Mund noch ein Verdauungssystem. Er ernährt sich mithilfe von Bakterien, die in seinem Gewebe leben – insgesamt etwa 500 Milliarden Bakterien pro 50 Gramm Gewebe.78 Diese Bakterien führen eine Chemosynthese aus, in deren Verlauf sie Substanzen aus den Quellen in Nährstoffe umwandeln, die der Wurm benötigt, um zu überleben.
Die Bakterien am Meeresgrund bilden das erste Glied in der Nahrungskette. Diese Mikroorganismen ermöglichen es einigen wirbellosen Arten zu überleben, und einige Tierarten, wie zum Beispiel der Kalmar, überleben wiederum dank der wirbellosen Tiere. Der Artenreichtum und die Harmonie unter den Bewohnern dieses Lebensraums, von dem man bis vor kurzem noch davon ausging, dass er keinerlei Leben beherbergt, ist wirklich erstaunlich.

Außerdem hat sich herausgestellt, dass verschiede Arten neben mineralienreichen jedoch kalten Quellen leben, die sich am Meeresgrund befinden. Jede neue Studie und Entwicklung zeigt, wie wenig wir über die Vielfalt des Meeresbodens wissen.
U-Boote, die für den Einsatz in der Tiefsee geeignet sind, wurden erst im Laufe der letzten 70 Jahre entwickelt. Die Forschungsuboote, die tausende von Meter tief tauchen können, wurden speziell von Experten verschiedener Fachgebiete entworfen. So wie jede der Arten, die seit Millionen von Jahren auf dem Grund der tiefsten Ozeane leben, wurden auch die U-Boote so geschaffen, dass sie ideal an diese lebensfeindliche Umgebung angepasst sind. Außerdem sind die Mechanismen der Zellen dieser Lebewesen um ein Vielfaches komplizierter als die Systeme in einem Forschungsuboot. So komplexe Strukturen können nicht durch Zufall entstanden sein, wie es in der Evolutionstheorie beschrieben wird. Die Vielfalt der Lebewesen in den Tiefen der Ozeane und ihre überragenden Eigenschaften sind das Werk Gottes, des allmächtigen Schöpfers.
Bakterielle Ökologie
Wenn von Leben die Rede ist, denkt man im Allgemeinen an Tiere und Pflanzen. Manche Menschen glauben, dass dies die einzigen Lebensformen sind. Obwohl zu klein, um mit bloßem Auge gesehen zu werden, repräsentiert eine andere Gruppe von Lebewesen 25 - 30% aller Arten auf der Erde. Die Mikroorganismen.79
Die Bakterien sind die häufigsten Vertreter der Gruppe der Mikroorganismen. Sie können sowohl kugel-, stäbchen- oder spiralförmig sein. Die meisten sind kleiner als 0,001 Millimeter. Sie sind so klein, dass hunderttausende von ihnen in den Punkt am Ende dieses Satzes passen würden.80
Jedes Ökosystem und alle Lebewesen sind entweder direkt oder indirekt auf die Aktivitäten von Bakterien angewiesen. (Ihre entscheidende Bedeutung für die empfindlichen Gleichgewichte auf der Erde wird später in diesem Buch beschrieben.) Bakterien sind praktisch überall zu finden.81 Tausende verschiedener Arten von Bakterien existieren im Eis der Polkappen, in hydrothermalen Quellen, in salziger oder saurer Umgebung, inmitten chemischer Schadstoffe, in den Organen und den Geweben von Tieren und Menschen, in den Tiefen der Meere, wo es nur wenig oder gar keinen Sauerstoff gibt und in den tiefen Schichten der Erde.
Der menschliche Darm ist zum Beispiel ein Ökosystem, das 400 verschiede Arten von Bakterien enthält. Diese Organismen sind entscheidend für die Funktionen des Darmes.82
Bakterien gehören zu der Gruppe von Lebewesen mit der größten Diversität. Doch auch zu der Gruppe, über die am wenigsten bekannt ist.83 Ihre Diversität ist mit den Technologien des 21. Jahrhunderts noch nicht überblickbar. Man kann sagen, dass ein Gramm Erde, das tausende Bakterienarten und Milliarden einzelner Bakterien enthält, mit einem tropischen Regenwald auf mikroskopischer Ebene zu vergleichen ist. Mit anderen Worten, eine außergewöhnliche Artenvielfalt, vergleichbar mit der eines Regenswaldes findet sich auch bei der Betrachtung einer Handvoll Erde unter dem Mikroskop.
Heutzutage finden wissenschaftliche Studien zur Bestimmung von Bakterien und Mikrobenarten wesentlich seltener statt, als es eigentlich nötig wäre. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum es schwierig ist, diese Organismen zu untersuchen: Obwohl ein Tropfen Meerwasser oder eine geringe Menge Erde Milliarden Bakterien enthalten, lassen sich die meisten nicht im Labor züchten oder kultivieren. Auf die unglaubliche Artenvielfalt der Bakterien wurden Forscher erst während der letzten Jahre, durch die fortschreitende Erkenntnisse auf dem Gebiet der Gentechnik aufmerksam.
Als die genetischen Strukturen von Mikroben, die sich sogar unter dem Mikroskop ähneln, untersucht wurden, stellte sich heraus, dass es sich dabei in Wirklichkeit um völlig verschiedene Arten handelte. David Stahl, Mikrobiologe an der Northwestern Universität, bemerkte dazu, dass zwei Mikroben "so unterschiedlich sein können wie ein Grizzlybär und eine Eiche".84
In seinem Buch Auf der Suche nach der Natur (In Search of Nature), fasst Edward O. Wilson die aktuellsten Erkenntnisse der Forschung über Mikroorganismen zusammen:
Das wahre schwarze Loch auf dem Gebiet der Klassifikation der Arten sind jedoch die Bakterien. Zwar wurden bereits etwa 4 000 Arten beschrieben, doch konnten bei kürzlich durchgeführten Studien in Norwegen unter den 10 Milliarden Organismen, die durchschnittlich in einem Gramm Waldboden gefunden wurden, etwa 4 000 bis 5 000 Spezies bestimmt werden, von denen beinahe alle bisher unbekannt waren. Im Durchschnitt wurden weitere 4 000 bis 5 000 Spezies, von denen ebenfalls die meisten bisher unbekannt waren, in einem Gramm Meeressediment gefunden.85
Eine Expertin auf diesem Gebiet, Rita Colwell, ehemalige Leiterin des Institutes für Biotechnologie an der Universität von Maryland, nennt bezüglich der bakteriellen Artenvielfalt auf der Erde folgende Zahlen:

Etwa 3 000 - 4 000 Arten konnten bisher beschrieben werden. Einigen Schätzungen zufolge könnte es mehr als 300 000 Bakterienarten geben. Noch wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Zahl in Richtung 3 000 000 tendiert.86
Die Meisten von uns glauben, dass Bakterien lediglich die Verursacher von Krankheiten sind. Doch das ist nicht richtig. Nur ein kleiner Teil der Bakterien sind Krankheitserreger.87 Andrew Pollak schrieb in einem Artikel, dass Bakterien bei der Entstehung und Erhaltung des Lebens auf der Erde und der Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Gleichgewichte in der Natur eine bedeutende Rolle spielten.88 Davon geht auch Professor James Shapiro, von der Abteilung für Biochemie und Molekularbiologie and der Universität von Chicago aus:
Trotz ihrer geringen Größe verfügen Bakterien über eine biochemische und strukturelle Vielschichtigkeit sowie über derart komplexe Verhaltensmuster, dass sie sämtliche wissenschaftliche Beschreibungen übertreffen. Anstatt ihre geringe Größe als Zeichen von Schlichtheit zu deuten, wäre es sinnvoller, diese Tatsache als einen Entwicklungsfortschritt zu betrachten, ebenso wie es bei der derzeitigen revolutionären Entwicklung auf dem Gebiet der Mikroelektronik der Fall ist ... Ohne Bakterien wäre das Leben auf der Erde, so wie es heute existiert, nicht möglich.89
Obwohl sie sich sehr schnell vermehren, sehr klein und in großer Zahl vorhanden sind, ist die Aktivität von Bakterien in keinem Fall ein Durcheinander. Dafür gibt es nur eine Erklärung: Jedes Detail, von ihren überaus komplexen Aktivitäten (wie zum Beispiel dem Prozess der Fotosynthese durch Cyanobakterien), über die Anzahl der Individuen bis zu ihrer Artenvielfalt, ist von Gott, der sie geschaffen hat, gewollt und bestimmt. Gott weiß, wann und in welcher Zahl Bakterien benötigt werden und macht sie zum regulierenden Medium bei der Aufrechterhaltung der natürlichen Gleichgewichte auf der Erde und der Entstehung der geeigneten Lebensräume für den Menschen.

DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE und DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG

DAS UNGLÜCK, DAS DER DARWINISMUS ÜBER DIE MENSCHHEIT BRACHTE

DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

FOSSILIEN STÜRZEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

DIE WUNDER DES QURAN - 4

DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...