DIE URSACHE FÜR ERMORDUNG VON 350 MILLIONEN LEUTE IN EUROPA IST DARWINISMUS — DIE RELIGION DES SATAN

1. Kapitel DIE AUSSERGEWÖHNLICHE VIELFALT DES LEBENS

Überall auf der Erde gibt es Leben, sichtbares und unsichtbares. Es gibt so gut wie keinen Ort, an dem nicht irgendeine Lebensform existiert. Viele verschiedene Spezies sind auf verschiedenen Lebensräume verteilt. Sie leben untereinander und mit ihrer Umwelt in Harmonie. In einem Tropfen Meerwasser und in den endlosen Ozeanen, in einer Hand voll Erde und auf ganzen Kontinenten, an den Polkappen und in Thermalquellen, viele Meter unter der Erde und in der Luft, die wir atmen, tief in unseren Körpern und auf unserer Haut.
Außerdem bietet die Erde Lebensraum für Lebewesen mit völlig unterschiedlichem Körperbau, verschiedenen Körpersystemen, Verhaltensweisen und Merkmalen: Von Bakterien, die nur 1 millionstel Meter groß sind, bis zu den Riesenmammutbäumen, die etwa 100 Meter hoch und bis zu 2 500 Tonnen schwer sind. Von tief wurzelnden Bäumen, bis zu Seeschwalben, die auf ihren Reisen bis zu 20 000 Kilometer zurücklegen, oder Lachsen die Tausende von Kilometer weit schwimmen. Von der Eintagsfliege, deren Leben nur wenige Stunden dauert, bis zum Creosote-Busch, der älter als 1 000 Jahre werden kann. Von Barschen, die alleine durch die Ozeane Reisen bis zu Ameisen, die in Kolonien von bis zu einigen Millionen Individuen leben. Von der empfindlichen Orchidee, bis zu Insekten, die sogar strahlungsresistent sind.
Dr. G. Davil Tilman, Professor für Ökologie an der Universität von Minnesota, sagt: "Das Besondere an der Erde ist die Existenz von Leben und speziell die Vielfalt des Lebens."2
Um die Vielfalt und den Reichtum des Lebens auf unserem Planeten zu beschreiben, nutzen Wissenschaftler einen speziellen Begriff: Biodiversität. Dieser Begriff wurde aus der Benennung biologische Diversität gebildet und umfasst Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen – kurz gesagt, alle Lebensformen.
In der Wissenschaft findet der Begriff Biodiversität heute häufig Verwendung. Dieser Begriff ist jedoch erst seit relativ kurzer Zeit in Wissenschaftskreisen geläufig. Egal wie weit man bei der Erforschung der Vielfalt des Lebens zurückblickt, der spezielle Begriff Biodiversität fand erst 1986 Eingang in die wissenschaftlichen Kreise. In diesem Jahr entstand das Konzept auf der Fachtagung für Biodiversität der amerikanischen Gesellschaft der Wissenschaften (American National Academy of Sciences) und dem Smithsonian Institut.3
Im Anschluss daran gab es einen rasanten Anstieg an Initiativen, die auf die Bedeutung der Biodiversität und das Erfordernis diese zu schützen aufmerksam machten. Nach der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung, in Rio de Janeiro im Juli 1992, wurde Biodiversität zu einem der gemeinsamen Anliegen aller Länder der Welt.
Wie viele Arten gibt es auf der Welt?
Wie In der Biologie wird das Konzept der Spezies genutzt, um die Biodiversität zu beschreiben, zu verstehen und auf Zahlen reduzieren zu können. Eine Spezies besteht aus einer Population, deren Mitglieder sich ausschließlich untereinander fortpflanzen können und gleiche strukturelle und funktionelle Merkmale aufweisen. (Dieses Konzept wird im 3. Kapitel, "Die Evolutionstheorie und das Dilemma der Speziation", eingehend behandelt.)
viele Arten gibt es auf der Welt? Diese Frage fasziniert viele Menschen seit langer Zeit. Um diese Frage zu beantworten, werden nun umfangreiche Forschungen durchgeführt. Bis heute haben Studien gezeigt, dass man diese Frage nicht mit einer endgültigen Zahl beantworten kann. Man kann lediglich sagen, dass diese Zahl außerordentlich groß ist.
Der angesehene Zoologe Edward O. Wilson ist einer der Mitbegründer des Konzeptes der Biodiversität und eine anerkannte Autorität auf diesem Gebiet.4 Der Professor der Universät Harvard beurteilt die Situation wie folgt:
Keiner weiß genau, wie viele Arten lebender Organismen es gibt, aber es sind vermutlich mindestens 5 Millionen. Es könnten aber auch mehr als 100 Millionen sein. Betrachten wir also zunächst die Frage nach der Dimension der Biodiversität. Die Zahl der verschiedenen Spezies auf der Erde kann lediglich auf eine ungefähre Größenordnung festgelegt werden. Etwa 1,5 Millionen Spezies konnten bis heute benannt werden, aber die eigentliche Zahl liegt wahrscheinlich zwischen 10 und 100 Millionen.5
Thomas E. Lovejoy, Präsident des H. John Heinz III Zentrums für Wissenschaft, Wirtschaft und Umwelt und Experte für Biodiversität sagt:
Während die Zahl der Spezies augenblicklich auf etwa 1,4 Millionen festgesetzt ist, stellt sich die Frage, wie viele Arten es tatsächlich insgesamt gibt. Aktuelle Schätzungen reichen von 10-100 Millionen Arten.6
In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gaben Professor Quentin Wheeler vom Naturkundemuseum in London und Professor Joel Cracraft vom American Museum of Natural History (amerikanischen Naturkundemuseum in New York) ihre eigenen Einschätzungen zur Biodiversität ab:
Obwohl Wissenschaftler während der letzten zwei Jahrhunderte in der Lage waren bedeutende Erkenntnisse über die auf der Erde lebenden Arten zu sammeln, können wir immer noch keine präzise Antwort auf die einfachste aller Fragen der Biodiversität geben. Wie viele Arten gibt es? Die Schätzungen reichen von 3 bis 100 Millionen Arten.7
Taylor Ricketts, von der Universität Stanford, sagt: "Die Erde ist das Zuhause von über 1,7 Millionen Arten, und möglicherweise gibt es noch 10-mal so viele zu entdecken."8
Alessandro Minelli von der Universität von Padua sagt: "Die Schätzungen zur Biodiversität sind unsicher. Neuere Schätzungen für die Gesamtzahl der Arten reichen von 5 bis 130 Millionen."9
Laut Encarta Encyclopedia beläuft sich die Zahl identifizierter und benannter Arten auf 1,75 Millionen und einige Wissenschaftler schätzen die Gesamtzahl auf der Erde auf etwa 10 Millionen, andere auf mehr als 100 Millionen10 Laut Encyclopedia Britannica warten noch viele Arten darauf identifiziert und benannt zu werden, und die Schätzungen belaufen sich hier auf 10 bis 30 Millionen lebende Arten.11
Diese Schätzungen beziehen sich nur auf Arten, die augenblicklich auf unserem Planeten leben und schließen bereits ausgestorbene Arten nicht ein.
Die Dimension der Biodiversität

In der Erschaffung von euch und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich Beweise für Leute, die ihres Glaubens gewiss sind.
(Sure al-Dschathiya, 4)
Um eine Vorstellung von der beeindruckenden Vielfalt der Mikroorganismen, Pilze, Pflanzen und Tiere auf der Erde zu vermitteln, hier einige Fakten. Nach Professor Wilsons Berechnungen füllt ein Verzeichnis, in dem gerade mal eine Million Arten beschrieben werden, ein 60 Meter langes Bücherregal.12
Um Biodiversität aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, nehmen wir die genetische Vielfalt in die Berechnungen mit auf. Die zur Steuerung der Körperfunktionen benötigte genetische Information, die im menschlichen DNA-Molekül codiert ist und sich im Zellkern jeder einzelnen Zelle befindet, würde ausreichen um eine Enzyklopädie mit einer Million Seiten zu füllen. Wenn man bedenkt, dass der Mensch nur eine von 10 Millionen Arten ist, führt dies zu einer wirklich außergewöhnlich Erkenntnis: Wenn wir die genetischen Informationen aller Spezies aufzeichnen wollten, gäbe es nicht genug Papier auf der Welt, um dies zu tun.
Die Anzahl an einzelligen Eukarioten (Protisten), Algen, Bakterien, Pilzen, Meerespflanzen, Blütenpflanzen, Schwämmen, Korallen, Insekten, Vögeln, Reptilien, Fischen und Säugetieren – kurz gesagt, aller Arten von Lebewesen – ist so enorm, dass einige Wissenschaftler und Forscher glauben, dass das Ziel, sie alle zu bestimmen und zu beschreiben, unerreichbar sei.13
Zwei Forscher vom Imperial College in London, Andy Purvis und Andy Hector, veröffentlichten im Wissenschaftsmagazin Nature einen Artikel mit dem Titel "Die Erfassung der Artenvielfalt" (Getting the Measure of Biodiversity). Sie betonten, dass Computerdatenbanken und Internettechnologien weit umfangreichere Artenlisten ergeben haben, als jemals zuvor, und dass Billionen von Bytes an Informationen in Datenbanken gesammelt werden konnten. Jedoch seien alle diese Informationen nichts weiter als "ein Tropfen in einem Ozean", sagten Purvis und Hector.14
Aber das Beeindruckendste ist nicht nur die Vielzahl der Arten, sondern dass es darüber hinaus innerhalb jeder Art eine riesige Anzahl an Variationen gibt, wie zum Beispiel alle Hunde, die zu der Gruppe der Haushunde gehören. Zusätzlich gibt es hunderte verschiedener Züchtungen, deren Aussehen, Größe, Körperstruktur, Farbe und Verhaltenseigenschaften sich unterscheiden.
Ein weiteres Phänomen ist die Tatsache, dass bestimmte Tierarten in den verschiedenen Phasen ihres Lebens unterschiedliche Körperstrukturen aufweisen. Ein Schmetterling oder ein Falter beispielsweise weist je nach Entwicklungsstadium, also als Puppe, Larve oder im voll entwickelten Zustand, enorme Unterschiede bezüglich Struktur, Größe, Farbe, Verhalten und biologischem System auf.
Jeder der sich des Artenreichtums auf der Erde bewusst ist, stellt sich zwangsläufig diese wichtige Frage: Wie ist diese Artenvielfalt entstanden?

Described of Species Number
Number of Species Estimated
Bacteria
4.000
1.000.000
Fungi
75.000
1.000.000
Eukaryotic single-celled organisms
40.000
300.000
Algae seaweeds
45.000
400.000
Land plants
270.000
300.000
Round worms
25.000
500.000
Crustaceans
45.000
150.000
Arachnids
80.000
750.000
Insects
1.000.000
10.000.000
Mollusks
100.000
200.000
Chordates
50.000
55.000
Others
130.000
300.000
Total (approximately)
1.900.000
15.000.000

Table of Biodiversity


Diese Frage hat Evolutionisten schon immer Kopfzerbrechen bereitet und wird es auch weiterhin tun. Schon die Beschreibung eines angeblichen evolutionären Szenarios einer einzigen Spezies stellt für Darwinisten ein großes Problem dar, die Evolution von Millionen von Arten scheint angesichts dessen ein unlösbares Problem für sie zu sein. Auf der anderen Seite verstehen unvoreingenommene Menschen schnell, dass alles Leben auf der Erde auf den Wunsch und die Schöpfung Gottes, dem Herrn der Welt, zurückzuführen ist. Das ist die einzige Erklärung für die wunderbare Artenvielfalt. Nach anderen Erklärungen zu suchen ist Zeitverschwendung.
Egal wie viel Aufmerksamkeit interessante Tiere wie Vögel, Reptilien und Säugetiere auch immer erregen, Insekten sind die Gruppe mit der größten Artenvielfalt. Heutigen Erkenntnissen zufolge stellen Insekten mehr als zwei Drittel aller Spezies auf der Erde.15Etwa eine Million Arten, die zu dieser Gruppe gehören, konnten bis heute benannt und beschrieben werden.16
Mit fortschreitender Entwicklung der Forschung wurden auch neue Entdeckungen gemacht. Jedes Jahr werden neue Pflanzen, Tiere, Insekten und Meereslebewesen entdeckt. Jede neue Studie beleuchtet einen weiteren bisher unbekannten Aspekt der Artenvielfalt der Erde. Deshalb werden sich die oben aufgeführte Zahlen und Verhältnisse im Laufe der Zeit ändern.
Die Verteilung der Artenvielfalt der Erde ist nicht vollständig erforscht. Eine Erkenntnis ist die allgemeine Zunahme der Anzahl der Arten von den Polen zum Äquator. Sonst gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, weil noch unzählige Ökosysteme, sowohl auf dem Land als auch im Wasser, noch darauf warten erforscht zu werden. Viele Regionen der Erde sind noch nicht umfassend erforscht.


Gebiete mit besonders großem Artenreichtum werden in der Ökologie als Hotspots bezeichnet und sind im Allgemeinen in tropischen Regionen und auf Inseln zu finden. Laut der Organisation Conservation International repräsentieren Landlebewesen nur etwa 1,4% der Lebensformen auf der Erde, wobei etwa die Hälfte der Spezies der Landlebewesen in etwa 25 Hotspot-Gebieten der Erde lebt.17
Die Welt der Wissenschaft

Carl Linnaeus
In den 250 Jahren seit der Veröffentlichung des Buches Systema Naturae, von Carolus Linnaeus, einem der bedeutendsten Männer in der Geschichte der Wissenschaft, konnten 1,75 Millionen Spezies benannt und beschrieben werden – zur Erinnerung, dabei handelt es sich nur um einen kleinen Teil der gesamten Artenvielfalt der Erde. Die von Forschern beschriebenen und benannten Arten wurden jedoch bisher noch nicht zu einem wissenschaftlichen Verzeichnis zusammengetragen. Bisher gibt es kein Verzeichnis aller bekannten Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen.18
Dieser Zustand kann mit einer Bücherei mit knapp zwei Millionen Büchern verglichen werden, in der kein logisches Verzeichnis über die vorhandenen Exemplare existiert.
Das Fehlen eines vollständigen Artenverzeichnisses führt natürlich zu Verwirrung und Irrtümern. Um dieses Problem zu lösen, versuchen viele Wissenschaftler die Namen aller bekannten Spezies zu einem umfangreichen Verzeichnis zusammenzutragen. Ziel des Forschungsprojekts Species 2000 ist es, alle bekannten Spezies zu katalogisieren.19 Ende 2001 waren etwa 250 000 Arten im Rahmen des Projekts in ein Verzeichnis aufgenommen worden, und bestehende, globale Datenbanken zum Artenbestand dürften gegenwärtig etwa 40% aller bekannten Arten umfassen.20
Andere Studien haben das Ziel, neue, bisher unbekannte Arten zu identifizieren. Tausende Wissenschaftler aus vielen Ländern, besonders aus den USA, erforschen derzeit die Spezies der Erde. Das für dieses Unterfangen bereitgestellte Budget beläuft sich auf hunderte von Millionen Dollar. Es gibt heute viele Institutionen, deren Ziel es ist die Artenvielfalt zu beleuchten und zu verstehen.
Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden die Jahre 2001 und 2002 zu den International Biodiversity Observation Years (Jahre der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Biodiversität) erklärt. Es wurde ein spezielles Projekt mit einer Gruppe von angesehen Biologen und Umweltexperten gestartet, um mehr Informationen über die Arten auf der Erde zu gewinnen.21 Diese Forschungsarbeit wird als eine der bedeutendsten Entwicklungen des 21. Jahrhunderts angesehen. Diana Wall, Professorin an der staatlichen Universität von Colorado und Vorsitzende des Projektes International Biodiversity Observation Year, fasst die Bedeutung dieser Forschungsarbeit zusammen:
Wissenschaftler haben etwa 1,75 Millionen Arten beschrieben. Wir schätzen jedoch, dass es noch über 12 Millionen Arten zu beschreiben gibt. Über zirka 99% der Arten haben wir einfach keine umfassenden Informationen. Wir wissen nichts über ihre Verbreitung und Artendichte und ob es viele von ihnen gibt oder ob das Überleben ihrer Art gefährdet ist. Wir wissen nichts über ihren Nutzen für unser Ökosystem, wie zum Beispiel die Erneuerung der Fruchtbarkeit der Böden, die Zersetzung von Abfallprodukten oder die Reinigung von Wasser.
Die Erforschung der Artenvielfalt wird den Zugang zu vielen nützlichen Erkenntnissen ermöglichen, beispielsweise die Entdeckung neuer Gene und chemischer Stoffe zur Herstellung von Medikamenten, zur Steigerung der Ernteerträge oder zur Wiederherstellung verunreinigter Gebiete. Es ist vielleicht sogar noch wichtiger, herauszufinden wo welche Arten leben, welche Rolle sie bei der Erhaltung eines gesunden Ökosystems spielen und wie wir sie erhalten können. Denn dies wird die Grundlage für aufgeklärtere und sachkundigere Entscheidungen über unser Land, unsere Flüsse und Ozeane bilden.22
Eine neue Studie auf diesem Gebiet ist das All Species Project (Projekt zur Benennung aller Spezies).23 Anerkannte Experten auf dem Gebiet der Biodiversität, wie zum Beispiel Edward Wilson und Peter Raven, sind an diesem Projekt beteiligt. Ziel des Projektes ist es, jede Spezies zu benennen, zu beschreiben und über jede einzelne Spezies Informationen auf einer extra Internetseite zu veröffentlichen. Dieses Projekt ist weit schwieriger als bisherige wissenschaftliche Studien. Es sei sogar umfangreicher als das Humangenomprojekt, wie in der Ausgabe vom 26. Oktober 2001 des Fachmagazins Science betont wurde. Laut den Schätzungen der am All Species Project beteiligten Forscher wird es etwa 20 Milliarden US-Dollar kosten, eine Datenbank mit Informationen über alle Arten anzulegen.24 Alleine die Kosten für dieses Projekt vermitteln bereits eine Vorstellung von dessen Umfang.
Es scheint daher sicher, dass die vermehrte Forschung auf diesem Gebiet zur Entdeckung neuer, bisher unbekannter Arten führen wird. Jeder neu entdeckte Organismus, vom kleinsten bis hin zum größten, zeigt dem rational denkenden Menschen die Besonderheit der Schöpfung.
Die aktuelle Situation

Und auf der Erde verankerte Er feste Berge, so dass sie nicht mit euch wanken, und Flüsse und Wege zu euerer Orientierung.
(Sure an-Nahl,15)
Wie viel wissen wir über die Vielfalt des Lebens auf der Erde als Ergebnis der teuren und umfassenden Studien zu Beginn des 21. Jahrhunderts?
Auch die Antworten auf diese Frage werden zeigen, dass die Artenvielfalt ein unvergleichliches Wunder der Schöpfung ist.
Wissenschaftler stimmen darin überein, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Professor Wilson sagte dazu: "Nur ein kleiner Bruchteil der Artenvielfalt auf der Erde ist bis jetzt erforscht."25 Professor Peter Raven, Leiter des Missouri Botanical Garden (botanischer Garten in Missouri) betont, "dass die Aufgabe von enormer Bedeutung sei".26
Zur Erinnerung, etwa 1,75 Millionen Spezies konnten bis jetzt nach wissenschaftlichen Kriterien klassifiziert werden. Professor Minelli sagte: "Tatsächlich gibt es sogar mit bereits beschriebenen und benannten Arten einige Schwierigkeiten."27Ein weiterer Forscher, John Alroy von der Universität von Kalifornien sagt, dass aller Wahrscheinlichkeit nach ein Fünftel der in wissenschaftlicher Literatur aufgeführten Spezies falsch benannt seien.28
Laut Experten vom World Resources Institute (Weltressourceninstitut) wissen wir mehr über die Anzahl der Sterne im Weltraum, als über die tatsächliche Zahl der Arten auf der Erde.29 Norman Myers, ein anerkannter Umweltexperte der Universität Oxford, drückt dies anders aus:
Obwohl Biodiversität und gewiss auch das Leben selbst, die Schlüsselmerkmale unseres Planeten sind, wissen wir mehr über die Anzahl der Atome im Universum, als über die Gesamtzahl der Arten auf der Erde.30
Ein weiterer Wissenschaftler, der sich dazu äußert, ist Nigel E. Stork, Leiter des Tropical Rain Forest Ecology and Management Research Centre (Zentrum zur Erforschung des tropischen Regenwalds) der James Cook Universität. Professor Stork sagt, dass die Daten bezüglich Biodiversität im höchsten Maße unzureichend sind:
In den letzten Jahren haben Biologen erkannt, wie wenig wir über die Organismen wissen, mit denen wir unseren Planeten teilen. Insbesondere die Versuche zur Feststellung der Gesamtzahl der Arten auf der Erde waren überraschend erfolglos ... Diese Stellungnahmen zeigen, wie wenig wir über einige grundlegende Aspekte der Biologie und die Verbreitung von Organismen wissen. Wir sind nicht in der Lage zu sagen, wie weit welche Spezies verbreitet sind. Wir kennen die Anzahl der Arten nicht und wir wissen nicht wie kennzeichnend spezielle Arten für bestimmte Lebensräume, wie spezielle Böden, bestimmte Wälder, oder in einigen Fällen besondere Baumarten sind.31
Zusammengefasst heißt das, gesicherte Informationen über Verbreitung, Populationsdichte, Rang innerhalb des Lebensraumes und den Grad der genetischen Variation der meisten benannten Spezies existieren bis jetzt noch nicht.32 Trotz aller Bemühungen kennen wir nur einen kleinen Teil der wunderbaren Artenvielfalt auf der Erde.
Die folgenden Kapitel werden zeigen, dass dieser wunderbare Artenreichtum die Evolutionstheorie, die darauf basiert, dass das Leben das Ergebnis zufälliger Ereignisse ist, endgültig widerlegt und die Tatsache der Schöpfung auf eine Art und Weise belegt, die keine Zweifel zulässt.
Der wunderbare Artenreichtum auf der Erde ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Schöpfung, die nur auf den allmächtigen und allwissenden Gott zurückzuführen ist.<0} {0><}0{>Seine Schöpfung aller Dinge wird in verschiedenen Versen deutlich:
Zu Seinen Zeichen gehört auch die Schöpfung der Himmel und der Erde und aller Lebewesen, die Er in beiden verteilt hat. Er ist auch imstande, sie zu versammeln, wann immer Er will. (Sure asch-Shura, 29)
Der, Dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört, und Der sich niemand zum Sohn genommen hat, und Der keine Partner in Seiner Herrschaft hat, und Der alle Dinge erschaffen und sie sinnvoll geordnet hat. (Sure al-Furqan, 2)
Ökosystem und Biodiversität
Zu dem Ökosystem eines bestimmten Gebietes gehören auch seine Lebewesen und seine natürliche Umgebung. Seen, Wälder und Korallenriffe mit allen Lebewesen die diese Lebensräume beherbergen, sind Beispiele für Ökosysteme. Der Baikalsee in Sibirien ist ein Beispiel für ein Ökosystem mit 1 500 Tier- und Pflanzenarten.33
Jedes Ökosystem hat seine eigene einzigartige Artenvielfalt. In einem typischen nordamerikanischen Wald zum Beispiel finden sich dutzende von Baumarten und im südamerikanischen Regenwald gar hunderte.
Entscheidend dabei ist, dass jedes intakte und gesunde Ökosystem ein breites Spektrum an Lebewesen beheimatet. Eine große Zahl von Arten leben in Symbiose mit anderen Arten und spielen dabei eine kleinere oder größere Rolle für das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems – das Fehlen einer einzelnen Art kann manchmal das gesamte System beeinflussen und dieses empfindliche Gleichgewicht stören. Zum Beispiel wurden Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts an den Küsten im Nordwesten der USA und im Westen Kanadas Otter beinahe bis zum Aussterben gejagt. Als die Otter praktisch verschwunden waren, vermehrten sich die Seeigel, von denen sich die Otter ernährten, explosionsartig und begannen die Seegraswiesen zu zerstören. Das wiederum hatte negative Auswirkungen auf einige Fischarten und wirbellose Tiere, die in diesen Gewässern lebten, und führte zu einem Rückgang der Population dieser Arten.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts, als Otter unter Artenschutz gestellt wurden, begannen sich die Wasserpflanzen zu erholen und das natürliche Gleichgewicht in diesem Gebiet war wieder hergestellt.34
Viele solcher Fälle konnten beobachtet werden. Sie helfen uns zu verstehen, dass die verschiedenen Arten untereinander und mit ihrer Umwelt in vollkommener Harmonie leben.
Die Beschreibung "außerordentlich kompliziert" wird der Komplexität des Systems, auf dem die wunderbare Vielfalt des Lebens auf der Erde basiert, in keinerlei Hinsicht gerecht. Um dies besser verstehen zu können, ist Folgendes zu bedenken: Selbst wenn alle Forscher ihr Wissen zusammentragen und unter dem Einsatz modernster Technologien zusammenarbeiten würden, so wären sie doch nicht in der Lage dieses System auch nur annähernd nachzubilden. Professor Wilson sagt, dass es völlig undenkbar sei, die Arten eines Regenwaldgebietes, das im Begriff ist abgeholzt zu werden, einzufangen bzw. einzusammeln, und sie irgendwo anders anzusiedeln:
Forscher können so einer Aufgabe nicht gerecht werden, nicht einmal wenn tausende von ihnen ein Milliardenbudget zur Verfügung hätten. Es gibt nicht einmal eine Vorstellung davon, wie sich so etwas durchführen ließe. In einem Stück Regenwald leben unzählige Arten. Möglicherweise bis zu 300 Vögel, 500 Schmetterlinge, 200 Ameise, 50 000 Käfer, 1 000 Bäume, 5 000 Pilze, zehntausende von Bakterien und so weiter. Jede Spezies besetzt eine ganz bestimmte ökologische Nische. Dabei benötigt jede Art eine bestimmte Umgebung, ein passendes Mikroklima, die geeignete Nahrung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit und ein Ökosystem mit idealen Bedingungen für seine unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Viele Arten, vielleicht sogar die meisten, leben in Symbiose mit anderen. Sie können nicht überleben und sich nicht fortpflanzen, solange nicht die idealen und für die Arten typischen symbiotischen Strukturen zwischen ihnen und ihren Symbiosepartnern herrschen.
Selbst wenn es Biologen gelänge mit einem Mammutprogramm, ähnlich dem Manhattanprojekt, mit dem die USA in Rekordzeit die Atombombe entwickelten, den Bestand aller Arten durch Trennung und Zucht zu erhalten, so könnten sie diese nie wieder zu einem funktionierenden Ökosystem zusammensetzen. Das käme dem Versuch gleich, aus einem Omelett ein Ei zu machen. 35
Professor Wilsons Darstellung zeigt, dass durch menschliche Intelligenz und durch menschliches Wissen niemals ein Ökosystem geschaffen werden kann. Deshalb ist es völlig ausgeschlossen, dass Ökosysteme durch reinen Zufall entstanden sind, wie es von Evolutionisten gerne behauptet wird. Die folgende bedeutende Aussage stammt von Karl Niklas, dem bekannten Professor für Botanik an der Universität Cornell:
Ich glaube nicht, dass die ökologischen Muster, die wir an Fossilien und lebenden Organismen auf den Kontinenten beobachten können auf Zufall zurückzuführen sind.36
Perfekt harmonierende Ökosysteme sind zweifellos ein offensichtlicher Beweis für die Tatsache der Schöpfung und die Existenz eines großartigen Schöpfers. Gleichzeitig widerlegen die Artenvielfalt und die vollkommene Ordnung auf der Erde die Evolutionstheorie, die darauf basiert, dass diese Eigenschaften das Ergebnis rein zufälliger Ereignisse sind.
Jetzt wollen wir die Tatsache der Schöpfung unter Berücksichtigung bestimmter artenreicher Ökosysteme genauer betrachten.
Erkenntnisse aus dem Projekt Biosphäre 2
Unser leben hängt zweifellos von Millionen anderen Lebewesen und den perfekt funktionierenden Gleichgewichten und Ökosystemen auf der Erde ab. Die Reinigung unseres Trinkwassers, die Produktion unserer Atemluft und unserer Nahrung, die Erneuerung der Fruchtbarkeit landwirtschaftlich genutzter Böden, die Produktion der Rohstoffe, aus denen unsere Gebrauchsgegenstände bestehen und unzählige andere Prozesse, sind alle auf die Aktivitäten von Lebewesen zurückzuführen. Viele Menschen wissen diese Segnungen durch andere Lebewesen, mit denen sie Seite an Seite leben, nicht ausreichen zu würdigen. Die meisten halten es nicht einmal für nötig, überhaupt darüber nachzudenken. Was würde geschehen wenn alle Lebewesen, die diese Aktivitäten zu unserem Nutzen ausführen, aufhörten zu existieren? Bei dieser Frage kommt vielleicht doch so mancher ins Grübeln und überdenkt seine Haltung, alles als selbstverständlich zu erachten.
Die Antwort auf diese Frage ist klar. Wir würden nicht überleben. Selbst mithilfe unserer fortgeschrittenen Technologien und Systeme wären wir nicht in der Lage, das Gleichgewicht und die Bedingungen herzustellen, die für unser Überleben notwendig wären. Das letzte wissenschaftliche Projekt, durch das diese Tatsache bestätigt wurde, war das Biosphäre 2 Projekt, das als bisher größtes eigenständiges, geschlossenes ökologisches Forschungssystem angesehen wird.
Ziel dieses Projekts war es, ein Ökosystem zu erstellen, das acht Menschen und verschiedenen Pflanzen und Tieren, in einem von der Außenwelt unabhängigen Kuppelbau mit einer Grundfläche von 13 000 Quadratmetern, für 2 Jahre als Lebensraum dienen sollte.37 Das Ökosystem bestand, wie auch ein natürliches Ökosystem, aus verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel landswirtschaftlichen Nutzflächen, Wäldern und Seen. Das Projekt scheiterte jedoch, was für viele Wissenschaftler eine große Enttäuschung war. Joel Cohen, von der Rockefeller Universität, und David Tilman, von der Universität von Minnesota, beschrieben das Ergebnis des Forschungsprojekts in einem Artikel in der Fachzeitschrift Science:
Trotz der enormen Anfangskosten (geschätzte 200 Millionen Dollar zwischen 1984 und 1991) und trotz eines Multimillionendollar Budgets zum Betrieb des Systems, stellte es sich als unmöglich heraus, ein von der Außenwelt abgeschirmtes System zu entwickeln, in dem acht Menschen über einen Zeitraum von 2 Jahren ausreichend mit Nahrung, Wasser und Luft versorgt wären. Die Leiter des Biosphäre 2 Projekts stießen immer wieder auf unerwartete Probleme und Überraschungen, obwohl beinahe unbegrenzt Energie und Technologie zu Unterstützung des Projekts zur Verfügung standen.38
Einige der unerwarteten Probleme, die in dem Kuppelbau zwischen 1991 und 1993 auftraten und welche das Leben der Bewohner sowie der anderen Lebewesen zunehmend beeinträchtigten und schließlich unmöglich machten, waren ein Abfall des Sauerstoffgehalts der Luft auf 14%, plötzliche Anstiege der Kohlendioxidkonzentration, ein Anstieg des Stickoxidgehaltes bis hin zu Konzentrationen, die Gehirnschäden verursachen können, das Aussterben der meisten Lebensformen (inklusive 19 der 25 Wirbeltierarten und aller mit in die Anlage gebrachter Bestäuber, was zwangsläufig auch zum Aussterben der meisten Pflanzenarten geführt hätte), Wasserverunreinigung, übermäßiges Algenwachstum sowie die explosionsartige Vermehrung der Spinnerameisen, Kakerlaken und Laubheuschrecken.39
Zusammengefasst, trotz aller Anstrengungen hat es sich als unmöglich herausgestellt, in dem geschlossenen System von Biosphäre 2 das ökologische Gleichgewicht herzustellen, das auf der Erde seit Millionen von Jahren herrscht. Somit war es nicht möglich einen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen zu schaffen.
Schließlich fassten Professor Cohen und Professor Tilman die Erkenntnisse aus dem Projekt zusammen:
Bis jetzt weiß niemand, wie man Systeme entwickelt, welche die für den Menschen lebensnotwendigen Bedingungen schaffen, die von natürlichen Ökosystemen uneingeschränkt bereitgestellt werden.40

DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE und DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG

DAS UNGLÜCK, DAS DER DARWINISMUS ÜBER DIE MENSCHHEIT BRACHTE

DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

FOSSILIEN STÜRZEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

DIE WUNDER DES QURAN - 4

DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...